Tilman Wörz schreibt auch

30. Dezember 2005 | -952 Tage

Noch einer, der ein Tagebuch schreibt: Tilman Wörz berichtet aus Shanghai. Versprochen wird, dass er sich alle 2 Wochen meldet, der letzte Eintrag ist vom September. Beim Tagebuch schreiben kann einem schon mal die Luft ausgehen.

Damit verabschiede ich mich aus dem Tagebuchjahr 2005, wünsche euch einen guten Rutsch und freue mich auf ein Wiederlesen im Olympiajahr 2006.
Nach Shanghai

Da fällt mir doch noch was ein. Nachdem euch auf meine Frage nach eurem besten olympischen Moment nichts eingefallen ist, als Eistimmung auf das große Turin Gewinnspiel eine ganz leichte Frage: in welchen beiden Sportarten treten in Turin nur Männer an?

Spitzenwitz

28. Dezember 2005 | -954 Tage

Ja, Ihr gehört zu den ganz Treuen. Ihr habt es verdient, dass ich euch mit einem Spitzenwitz versorge, der bei mir zuhause zuverlässig jeden Weihnachten erzählt wird und den ich ENDLICH anbringen kann, denn er passt wie die Faust aufs Auge zu dieser Website. Doch zuvor muss ich erklären, dass ich aus Oberschefflenz komme, das zusammen mit Mittelschefflenz und Unterschefflenz die Gemeinde Schefflenz bildet. Um korrekt zu sein: zu Schefflenz gehört auch noch Kleineicholzheim (während Großeicholzheim zu Seckach gehört). Aber jetzt zum Witz.

Ein Schefflenzer will mit dem Zug nach Peking fahren (Ihr seht, meine Mission ist quasi schon im kollektiven Gedächtnis des Ortes verwurzelt). Er geht also zum Bahnhof und möchte ein Ticket nach Peking lösen. „Schwierig“ meint der Schalterbeamte „fahren Sie erts mal nach Mosbach und lösen dort die Fahrkarte.“ In Mosbach geht er also wieder zum Schalter und will seine Fahrkarte nach Peking kaufen. „Kenn ich nicht“ wird ihm beschieden „aber ich stelle Ihnen eine Fahrkarte nach Berlin aus und dort fragen Sie nochmal.“
In Berlin schickt man ihn weiter nach Moskau. Dort kauft er eine Fahrkarte nach Wladiwostok und dort endlich kann man Ihm sein Ticket nach Peking ausstellen. Nach zwei Wochen in Peking wird es Zeit für die Rückreise und er macht sich auf zum Bahnhof, stellt sich am Schalter an und als er an der Reihe ist sagt er: „Ich hätte gerne eine Fahrkarte nach Schefflenz.“ Der Mann hinter dem Schalter schaut ihn an und fragt: „Nach Ober-, Mittel- oder Unterschefflenz?“

Hab ich euch zuviel versprochen? Aber warum kann dieser Witz nicht stimmen? Genau: weil es in Mittelschefflenz und Unterschefflenz gar keinen Bahnhof gibt.

Frohe Weihnachten

23. Dezember 2005 | -959 Tage bzw. -1 Tag

Liebe Tagebuchfreunde,

schön, dass Ihr im Dezember so zahlreich hier vorbeigeschaut habt. Ich weiß, das liegt an den Kalendermädels und - wer weiß - vielleicht belohne ich euch sogar damit, dass ich demnächst alle Bilder veröffentliche. Vielleicht sogar welche, die gar nicht im Kalender drin sind. Mal sehen.

Mit oder ohne Mädels: ich hoffe, Ihr bleibt dieser kleinen Veranstaltung auch im neuen Jahr gewogen. Wer in der Zwischenzeit nicht auf gepflegten Nonsense verzichten will, dem empfehle ich wärmsten „Quadratschädel“ von Thomas Baumann, ein Lagebericht aus und über Mannheim.

Feiert schön, lasst euch reich beschenken und kommt gut ins Olympiajahr 2006!

Vierfach genäht hält auch nicht besser

22. Dezember 2005 | -960 Tage

Ob es der Chinese im Allgemeinen macht, weiß ich nicht. Im Besonderen jedenfalls verwenden die Pressechinesen des Organisationskommitees gerne vier oder gar mehr Adjektive, um sich auch ja abzusichern. So wird vermeldet, dass man sich gerade zusammengesetzt habe, um zu besprechen, wie der olympische Internetservice aussehen könnte und offensichtlich hat man sich darauf geeinigt auf "with quality, stable, smooth, safe, and advanced Internet service".

Das ist nett, denn im Moment ist die offizielle Website ungefähr so schnell, wie die Modemverbindungen 1986 bei uns. Wenn die das nicht bald in den Griff bekommen, dann sollten sie sich schon besser ein paar neue Adjektive auf Lager legen.

Übrigens ist ihnen bei der Ankündigung, dass der Ticketverkauf in der ersten Hälfte 2007 beginnen wird, zu den Ticketpreisen der Eröffnungsfeier nur eingefallen, dass sie "relatively high" sein werden. Liebe Chinesen, wie wär's damit: unverschämt, unglaublich, exorbitant, unerschwinglich, nicht nachvollziehbar, den Umständen entsprechend ...


Andreas Hoffbauer schreibt

21. Dezember 2005 | -961 Tage

Weil ich nicht alles selber machen kann und will, lasse ich auch gerne mal schreiben. Z.B. Suzie Kong und, unfreiwilligerweise auch Andreas Hoffbauer. Um genau zu sein: ich verweise euch gerne auf sein China-Tagebuch. Lasst euch nicht von dem deprimierenden Eintrag "Giftige Weihnachten" abschrecken, sondern scrollt nach unten und lest mit Gewinn "Überzieher und Unternehmer".
Hier geht's lang

Große Momente

20. Dezember 2005 | -962 Tage

Das IOC hat eine Menge Geld und kann viele Publikationen herausgeben, in denen man sich selbst feiert. Beim Stöbern auf der Olympiawebsite bin ich auf einen Artikel gestoßen, in dem mir unbekannte, gleichwohl verdiente Olympier jeweils vier Fragen beantworten, von denen ich zwei ganz interessant finde und eine einer kleinen Modifikation an euch weitergeben möchte.

Die erste Frage geht nach der unvergesslichsten (most memorable) Eröffnungsfeier, die zweite nach dem wichtigsten (significant) Ereignis in der Geschichte der Olympischen Spiele.

Die wichtigsten Ereignisse: "The games must go on" – das Attentat in München 1972 bzw. die Krisenbewältigung ist klar vorne, gefolgt von der Zulassung von Profisportlern und der Umgestaltung der Schlussfeier dahingehend, dass die Athleten gemeinsam – und nicht mehr nach Nationen getrennt einmarschieren.

Bei der ersten Frage kommen tatsächlich Antworten wie Amsterdam 1928, obwohl der Mann erst 1931 geboren ist. Aber von den Eröffnungen, an die wir uns möglicherweise auch erinnern, ist Barcelona in den Bewertungen ganz vorne.

Bei den Antworten wird aber ein Ereignis genannt, das auch mein Olympischer Moment überhaupt ist, nämlich als Muhammad Ali 1996 in Atlanta zitternd die Flamme entzündet, ein Triumph des Geistes über die körperliche Schwäche. Großes Kino.

Und jetzt will ich von euch wissen: was ist euer unvergesslichster olympischer Moment? Egal ob in Eröffnungs- oder Schlussfeiern oder bei Wettkämpfen.Zu gewinnen gibt es diesmal nur Ruhm und Ehre.


Hier gibt's ein Filmchen von 3.30 min, in dem zu sehen ist, wie Muhammad Ali die Flamme entzündet (Link "Relive the Opening Ceremiony")

Sportler des Jahres

19. Dezember 2005 | -963 Tage

Gestern Abend habe ich mit der Liebsten im Fernseh die Wahl zum/zur Sportler/in/Mannschaft des Jahres im Fernseh geschaut, denn ich war auch diesmal nicht nach Baden-Baden eingeladen. Der Preis dafür war eine Nackenmassage, das Ergebnis einige erstaunliche Erkenntnisse und Ansichten, die ich nachfolgend - mit Christines Erlaubnis - wiedergeben möchte (O-Töne in VERSALIEN).

Fabian Hambüchen: DAS KIND!

Was uns aber beide ziemlich irritiert hat, war Fabians rotes Hemd, bzw. der Sponsorsticker auf dem Kragen, von dem wir beide der Meinung waren, dass es ein MARLBORO-Sticker war. Kann aber wohl nicht sein. Meine Recherche auf des "Turnprofessors ?!?" Homepage hat ergeben, dass es sich möglicherweise um ERIMA oder HENKEL gehandelt haben könnte. Aber wieso HENKEL? Wie passt das denn? Dazu muss man wissen, dass Fabis Manager Klaus Kärcher ist (Anni Friesinger, Mgdlna Brzsk) und der kann alles jedem verkaufen. Aber ich schweife ab, zurück zum Sportler des Jahres:

WIE LANGWEILIG!

Uschi Disl: BIATHLON? WAS MACH'N DIE? LAUFEN UND SCHWIMMEN?

IST DAS LAAAANGWEILIG!

Fußball-Frauen: WEISSE ANZÜGE, IM WINTER. UND SCHWARZE SHIRTS. DAS PASST DOCH ÜBERHAUPT NICHT.

Birgit Prinz: DIE STELL ICH MIR ALS MAGD IM MITTELALTER VOR – WIE SIE GRAD EIN HUHN RUPFT.

MACH DOCH MAL EINE LISTE DER LANGWEILIGSTEN SPORTARTEN. DU MACHST DOCH IMMER LISTEN.

Und was soll ich sagen: die Liebste hatte so ziemlich recht. Bis auf die Liste. Die mach ich nicht.


Sapporo 2

16. Dezember 2005 | -966 Tage

Gestern hatte ich ja über meine Erinnerungen an Sapporo geplaudert. Heute habe ich dann in meinem schönen Olympiabuch von Ernst Huberty nachgeschaut und fühle mich bemüßigt, ein paar Details nachzutragen.

Die drei eleganten Japaner, die das Springen von der kleinen Schanze gewonnen hatten, sprangen allesamt von der großen Schanze etwas zu kurz und mussten sich von ihren enttäuschten Landsleuten einiges anhören. So kanns kommen.

Dann hatte ich die Rodler zu Unrecht der Erfolglosigkeit geziehen. Um fair zu sein und um einen Vergleich zu Salt Lake City ziehen zu können, muss ich die Ossis dazunehmen und dann sieht das gleich anders aus: Bei den Herren belegen wir dann nämlich die ersten 6 Plätze! 1 bis 4 die DDR und 5 und 6 die BRD. Bei den Doppelsitzern waren es die Plätze 1, 3 und 5 und bei den Frauen die Ränge 1 bis 4.

Addiert man übrigens die Medaillen von Deutschland Ost und West, reicht es auch nur zum 2. Platz hinter der UDSSR.

Beinahe hätten in Sapporo die Alpinen Wettkämpfe nicht stattgefunden, weil IOC-Präsident Avery Brundage die Skifahrer auf dem Kieker hatte, weil er den Amateurstatus verletzt sah. Der Österreicher Karl Schranz ließ es auf einen Machtkampf ankommen und wollte nicht auf die Werbung für seinen Skihersteller KNEISSL auf seinen Skiern verzichten. Schranz musste nach Hause fahren, der Rest kuschte und durfte bleiben.

Sapporo
 

15. Dezember 2005 | -967 Tage

Ich hatte euch versprochen, dass die Olympischen Winterspiele Schwerpunkt der nächsten Wochen sein werden und schon geht's los.

Meine erste Wahrnehmung von Olympischen Winterspielen ist Grenoble 1968, da fand ich den Namen als Kind sehr exotisch. Die ersten Erinnerungen aber sind an Sapporo 1972. Und diese Erinnerungen sind ziemlich eindrücklich, denn ich ging auf eine zu dieser Zeit äußert moderne Ganztagesschule (1972!) und das moderne daran war, dass in vielen Klassenzimmern Fernsehgeräte in Halterungen an der Decke installiert waren und die zum Olympiaschauen missbraucht wurden. Wahrscheinlich waren die Lehrer Sportfanatiker. Allgemein erzählt man ja, dass die Fußball-WM 1974 dem Farbfernsehen zum Durchbruch verholfen habe - wir hatten das in Osterburken schon seit '71.

Nun waren die 70er bekanntermaßen ein buntes Jahrzehnt. Gleichzeitig waren die Farben der TV-Geräte sehr optimistisch justiert, so dass ich mich an viele Skiläufer und Rodler in neongrell-leuchtenden Rennanzügen erinnere. Der Hit aber waren die Rodler mit ihren eierförmigen Aerodynamikhelmen. Das sah ziemlich scheiße aus und genützt hat's unseren auch nichts, denn wir haben keine einzige Rodelmedaille geholt.

Überhaupt hat die FRG, wie wir damals hießen, nur 5 Medaillen mitgebracht: drei davon gehen auf das Konto der Bobfahrer (G, S, B), den Rest (2x Gold) holten die Eisschnellläufer, nämlich der geniale Zahnarzt Erhard Keller und die Erfinderin des Doppelnamens Monika Holzner-Gawenus, vormalige Holzner-Pflug (oder war das umgekehrt?).

Meine Lieblinge aber waren die japanischen Skispringer, denn die waren die elegantesten Flieger. Im Springen von der 70m-Schanze (Achtung Wortspielalarm) landeten Yukio Kasaya, Akitsugu Konno und Seiji Aochi zurecht einen historischen Dreifachsieg und holten damit gleichzeitig die ersten Winterspiele-Medaillen für Japan überhaupt. Zu dieser Zeit war Skispringen aber auch noch Sport und nicht Zirkus bei RTL. Leider sprangen die Deutschen hinterher.

Die Überraschung von Sapporo war Francisco Fernàndez Ochoa, ein 21-jähriger Spanier, der bis dahin nie einen besseren als den 6. Platz erreicht hatte. Er versägte kurzerhand die Thöni-Cousins Gustav und Roland und schnappte sich die Goldmedaille. Danach gelang ihm nur noch ein einziger Weltcupsieg. Das nenne ich „fit zum richtigen Zeitpunkt“. Übrigens hat Fernando eine Schwester, Blanca, die es immerhin auf vier Weltcupsiege in ihrer Karriere brachte.

Das waren eine Menge Fakten, aber wer, wie ihr, dauernd nur nach den Mädels guckt, der kann zum Ausgleich auch mal was lernen. Die Seite PLAY ist übrigens seit heute 12.55 Uhr die erfolgreichste dieses Tagebuchs - und das in nur 14 Tagen!

Google

13. Dezember 2005 |-969 Tage

Hat ganz schön lange gedauert, aber die PLAY-Seite hat letztendlich den Auschlag gegeben: Das Olympiatagebuch 2008 belegt bei Google die Plätze 1 und 2 – zumindest wenn man „Olympiatagebuch“ eingibt. Damit habe ich auch endlich das Tagebuch der Tauberbischofsheimer Fechter überholt. Patrick: nix für ungut, aber es wurde Zeit. Trotzdem Respekt, habt euch lange gehalten.

In weniger als 2 Monaten, am 10. Februar 2006, beginnen die Winterspiele in Turin. Das wird unser Thema für die nächsten Wochen sein. Und natürlich wieder mit einem „Wieviele-Medaillen-holt-Deutschland-Gewinnspiel“. Sortiert schon mal eure Statistiken, damit Ihr gut präpariert seid.

Und dann schickt mir Gabi noch diesen Link zu Spiegel online, zu einem Bericht über den Kalender der Wiesbadener Volleyballerinnen. Kann man so machen, ich finde die Bilder aber ein wenig 80er-mäßig. Was meint Ihr?
Wiesbadens längste Beine

Weg mit Bruce

12. Dezember 2005 | -970 Tage

heute wird das Bruce-Lee-Shirt verlost. Wie immer entscheidet die letzte Ziffer des DAX von heute, 18 Uhr. Die Bewerber und ihre Glücksnummern sind:

Tobi1 und 6
Carmen2 und 7
Gabi3 und 8
Silvi4 und 9
Alex5 und 0

18:17 Uhr. Der DAX schließt mit 5301 - nicht übel, da gedeiht mein Vermögen. Freuen darf sich auch TOBI, dem das Shirt zwar garantiert nicht passen wird, aber vielleicht trägt man heuer im Münsterland etwas knapper. GLÜCKWUNSCH! Tobi, deine Adresse.

Re-Play

11. Dezember 2005 | -971 Tage

Heute bin ich etwas spät mit meinem Eintrag, denn ich habe beim Lampe aufhängen eine Leitung angebohrt. Ihr könnt euch vorstellen, dass das Tagebuch da ein wenig zurückstehen muss. Zum Glück habe ich einen genialen Nachbarn, der aber auch noch die ausgefuchstesten Rettungstricks kennt. Applaus!

 

Gestern war großer Kalender-Promotion-Tag: die BILD-Zeitung hat sich erwartungsgemäß an keine einzige Absprache gehalten und dennoch ist ein guter Bericht rausgekommen. Beim Spiel konnten wir über 40 Kalender verkaufen. Bei der Einweihung der Herzogenriedhalle im Anschluss auch nochmal 10 Stück. Abschluss war die große Präsentation im Schatzkistl im Rahmen der Silke Hauck-Nacht, in deren Anschluss auch nochmal Kalender über die Theke gingen - gerne auch mit Autogrammen. Übrigens haben hier vor allem Frauen gekauft - ich nehme an, dass sich die Männer nicht getraut haben.

Das Foto zeigt unsere Models in der Lobby des Steigenberger Hotels beim Fototermin mit der Presse, vorschriftsmäßig dirigiert von Peter Baltruschat, der die Pressearbeit sensationell abgewickelt hat. Nochmal Applaus!!

Es gibt also noch Kalender und die können bei mir bestellt werden. Sie kosten 15 Euro und für weiter 4,40 bekommt Ihr den Kalender diskret verpackt zugeschickt.

Peter versteigert den Kalender
Peter versteigert den Kalender 
Interview mit Fanny und Inga
Interview mit Fanny und Inga 
Das kommt davon

9. Dezember 2005 | -973 Tage

Die olympischen Fackelläufer rennen seit gestern oder so und ich bin nicht dabei. Zur Erinnerung: ich hatte mich dafür beworben aber nie mehr etwas gehört. Wobei ich ganz froh bin, denn es hätte ja auch gut sein können, dass man mich am 2. Weihnachtsfeiertag nachts durch Neapel geschickt hätte – ein paar 100 Meter, danach ein warmes Essen und dann in die Jugendherberge. Oder spendieren die gute Hotels?

Aber ich hätte ja eh keine Zeit gehabt, denn im Hintergrund rumkaspern kann manchmal ganz schön zeitaufwändig sein. Heute am Weltjunkmailtag hupt alle 10 Minuten mein E-Mail-Eingang und dauernd ruft jemand von der Presse an und will was über den Kalender wissen. Ich bin froh, wenn morgen um 16 Uhr das Spiel angepfiffen wird und wir wieder über sportliches reden.

By the way: bei der Kurzbahn EM in Triest hat Simone Weiler den 5.Platz über 50m Brust belegt.

Nochmal Bruce
Sophie und Bruce
Sophie und Bruce 

7. Dezember 2005 | -975 Tage

Sophie hat sich dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt, um euch das Bruce-Lee-Shirt vorzuführen. Das Shirt hat Größe M und im Label steht WORK by EAKSAK (ich weiß nicht, ob das ein gutes Zeichen ist). Es ist ein Langarmshirt, das nur so aussieht, wie wenn ein T-Shirt über ein Longsleeve gezogen wäre. Auf der Bewerberliste stehen bereits Toby, Carmen und Gabi.

Eine schreckliche Meldung musste ich heute morgen in meiner Tageszeitung lesen - und ich meine nicht die, dass Dr. Otto die Stadt verlässt: Umweltaktivisten haben den Olympia-Merchandising-Shop in Turin gestürmt und geplündert. Die armen Pins und Maskottchen.

Braucht kein Mensch
 
 

6. Dezember 2005 | -976 Tage

Aber haben will man's schon. Hier seht ihr meine jüngste Devotionalie, auf die ich besonders stolz bin: ein Pin-Set, das Staffelläufer bei der Arbeit darstellt. Das ganze ist wunderschön verpackt, zertifiziert und nummeriert (00693/30000). Und das steht noch drauf: "The series of Olympic Sports Pins has a total of 45 sets, which are selected from 302 events of 37 disciplines of 28 sports. This set is Men's Relay – limited edition of 30.000. 3000 sets, 6000 sets, 6000 sets and 15.000 sets will be issued in the year 2005, 2006, 2007 and 2008 respectively." Trotzdem werden die Sets im Frühjahr 2009 in Beijing in jedem Laden feilgeboten werden. So wars im April 2005 in Athen: die Läden - und vor allem die Juweliergeschäfte - waren voll mit Pin-Serien aller Art.

Und jetzt zum Bruce-Lee-Longsleeve, das mir zu klein ist: wer es haben will, soll mir einen guten Grund dafür nennen. Mehr nicht.

Fleißig

5. Dezember 2005 | -977 Tage

Ich hatte es mir schon gedacht: alle wollen nur Mädels gucken. Die PLAY-Seite hat nach drei Tagen mehr Zugriffe, als z.B. die Seite mit den Buchtipps. Macht nur weiter so.

Leider hab ich jetzt grad nicht viel Zeit, deshalb nur soviel: in Kürze verlose ich das tolle Bruce-Lee-Longsleeve, nicht weil es mir nicht gefällt, nein, es ist einfach zu klein. Das ist mir schon mal passiert, als mir meine Lieblingshockeymannschaft eine sehr schöne REVES-Sweatjacke geschenkt hat, die jetzt die Liebste tragen darf, weil sie zu klein ist. Seh ich so schmal aus?

Huanhuan
My Huanhuan
My Huanhuan 

3. Dezember 2005 | -979 Tage

Gestern kam ein Päckchen aus Hongkong, das ausgesehen hat wie eine riesige, mächtig gefüllte Fleischpastete. Und dieses Päckchen hat sich tatsächlich als wahre Wundertüte entpuppt. Denn drin waren 2 Pins, ein Pin-Set, ein Bruce Lee-Shirt und Huanhuan.

Im richtigen Leben ist Huanhuan eine 16cm große Hartplastikfigur, in der Vorstellung des Chinesen ist er aber der große Bruder unter den Five Friendlies, das Feuerkind, das die olympische Flamme verkörpert. Er ist der olympische Geist, inspiriert, schneller zu laufen, höher zu springen und stärker zu sein. Aber er ist auch einladend und offen: Wo immer sein Licht scheint, kann man die einladende Wärme - und die "Wishful blessings" des Chinesischen Volks spüren.

So, erst was lernen und dann Mädels gucken.

Bittesehr

Teaser

1. Dezember 2005 | -981 Tage

Alle habt ihr versucht den Banner mit dem Kalendertitel anzuklicken und wart enttäuscht, dass es nicht weiterging. Gell? Wenn wir schon „teasen“, dann richtig: ab heute machen wir - vielleicht - jeden Tag ein neues Türchen auf und ihr dürft hier exklusiv einen kleinen Blick in den Kalender der 1. Hockeydamen des TSV wagen, noch bevor er am Samstag, den 10. Dezember um 16 Uhr beim ersten Heimspiel vorgestellt wird.

Wie wenn das nicht schon genug gute Hockeynachrichten wären, hier die beiden nächsten: unsere bisher glücklose Nationalmannschaft hat heute morgen das erste der beiden vorentscheidenden Spiele gewonnen, und zwar durch die zweite Strafecke nach der Schlusssirene!!

Und: Fanny ist nominiert zur Wahl der Welthockeyspielerin 2005. Glückwunsch.

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